Test des HTC Touch Magic mit Google Android aka G2

HTC Magic weiss Auf dem sehr gelungenen mobilecamp in Dresden letztes Wochenende waren auch zwei der Vodafone Pressesprecher mit etlichen HTC Touch Magic Testgeräten vor Ort. Jeder durfte sich ein Gerät im Tausch mit einem Lichtbildausweis für den ganzen Tag ausleihen. Das habe ich ebenfalls getan und konnte das G2 so ausgiebig testen. Was ich auch solange getan habe, bis der Akku gegen Abend leer war.

Die Bedienung des HTC Touch Mobiltelefones ist weistestgehend intuitiv. Beim ersten Start werden dem Benutzer noch kurz zwei, drei grundlegende Bedienungshinweise gegeben und schon kann es losgehen. Teil des Einrichtungsprozesses ist die Angabe eines Google-Accounts. Der Punkt läßt sich auch überspringen, aber wirklich Sinn und Spass macht das G2 erst mit all den Diensten die Google anbietet.

Womit wir gleich zum Thema Internet kommen. Das Handy ist ein Internethandy, welches rund um das von Google entwickelte Android Betriebssystem gebaut wurde. Ohne Datenflatrate oder zumindest ausreichend Frei-Kontingent beim Mobilfunkvertrag ist das HTC Touch Magic nur das halbe Ding. Alle Applikationen, die was auf sich halten, setzen eine Internetverbindung voraus. Sei es die sehr gelungene Google Mail-Integration, wo auf neu eingegangene Mails dezent hingewiesen wird. Oder der Android Market über den direkt neue Software auf das Handy heruntergeladen werden kann. Auswahl, Download und Installation liefen problemlos und schnell über das Vodafone Netz. Im Android Market befinden sich bereits viele Applikationen, wobei dort noch nicht alles Gold ist, was glänzt.

HTC Magic Wikitude Nutzung

Am eingebauten Touchscreen hat mich insbesondere die Möglichkeit, Icons auf dem Desktop herumzuziehen und zu verschieben, begeistert. Die Bedienung und die Erkennung funktionierte einwandfrei. Eine Mehr-Finger-Bedienung ähnlich dem iPhone wie anfangs gedacht, gibt es beim Gerät leider nicht, wie ich nach weiteren Tests feststellen mußte. Das tut der Bedienung aber keinen Abbruch. Ich habe sie nur bedingt vermisst beim Surfen mit dem leistungsstarken und schnellen Browser.

Eine eingebaute Tastatur hat das Gerät nicht, zum Tippen muss der Touchscreen verwendet werden. Die Bildschirm-Tastatur funktioniert nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sehr gut. Mit einer „echten“ Tastatur wie beim Nokia E71 kann das Magic nicht mithalten, aber gegen die Standardeingabe über einen Ziffernblock mit T9 o.ä. würde ich das Geräte nicht tauschen wollen.

Enttäuscht war ich von den Vodafone Live Applikationen / Links. Die völlig überfrachtete Startseite, die sich mir präsentierte, hat mich abgeschreckt. Das Angebot hat mich nur in meinem Glauben bestätigt, dass sich Mobilfunkprovider und Hardware-Hersteller von Content-Angeboten fernhalten sollten. Die wirklich guten Angebote lassen sich aber dank Browser und integriertem mobilen Internet problemlos aufrufen.

Dem im Februar erschienen G1 würde ich das G2 in jedem Fall den Vorzug. Android schien mir in meinem Kurztest soweit ausgereift, dass ich das HTC Magic damit intensiv nutzen konnte. Die Hardware hat eine gute Haptik und die Verarbeitung ist solid. Wer ein reines Touchscreen-Handy sucht, für den ist HTC Touch Magic eine Kaufempfehlung!

Fragen zum Handy kannst Du mir gerne als Kommentar hinterlassen. Ich versuche, die dann so gut es geht zu beantworten!

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Ich liebe alle Formen von Gadgets. Bei Tablets bin ich bei Android hängengeblieben, finde aber auch das klassische iPad sehr gelungen. Das iPad mini dagegen ist mir zu klein. Ich setze eher auf größere Formate im Bereich 10 Zoll.

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