Archiv April 2010
Prepaid Surf-Stick von FONIC
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Der Mobilfunkdiscounter FONIC macht gerade mit einer Rufnummernmitnahmeaktion auf sich aufmerksam. Wer seine Rufnummer portiert, kann einen Monat kostenlos in alle deutschen Festnetze telefonieren. Als Prophet, der die Message verkündet, wurde Bruce Darnell – bekannt aus Heide Klums Model-Show – verpflichtet. Der Model-Trainer wirbt jetzt auch für den Prepaid Telefontarif.
Nach Erwerb einer SIM-Karte für 9.95 Euro kannst Du für 9 Cent in alle deutschen Netze anrufen. SMS verschicken kostet ebenfalls 9 Cent. Bei FONIC gibt es keine Vertragsbindung, keine Grundgebühr und keinen Mindestumsatz. Der Anbieter wirbt mit einer Geld-zurück-Garantie für bereits eingezahltes Guthaben. Für Telefon und mobilen Internetzugang wird das Netz von 02 genutzt. Dein Guthaben kannst Du über Dein Bankkonto oder einen Aufladebon auffüllen. Die hier genannten Vorteile gelten generell auch alle für den Internetzugang. Details kannst Du hier nachlesen.
Das hier wäre aber nicht, das Gadget-Blog, wenn es nicht auch interessante Hardware bei FONIC gäbe. Neben dem Telefontarif bietet das Unternehmen auch allerlei Datentarife an. Richtig bekannt wurde FONIC durch ihren Umts Stick, über den wir hier auch bereits einmal berichtet hatten.
Hardware für den Zugang zum mobilen Internet verkauft der Telekommunikationsanbieter weiterhin. Darüber hinaus kannst Du aber auch mit einem Handy UTMS nutzen. In der FAQ von FONIC steht dazu:
Bei FONIC können Sie mit einem GPRS/UMTS- bzw. HSDPA-Handy bei Verfügbarkeit des entsprechenden Netzes GPRS/UMTS bzw. HSDPA nutzen. Damit profitieren Sie bei Datenservice wie WAP und Internet von höheren Datenübertragungsgeschwindigkeiten (Download UMTS bis 384 kbit/s, HSDPA bis 3,6 Mbit/s).
Beim Anbieter erhaltet ihr wahlweise eine Tagesflatrate zum Preis von 2.50 Euro oder könnt zu einem maximalen Pauschalpreis von 25 Euro im Monat. So kannst Du preistransparent und recht günstig mit Deinem Netbook unterwegs surfen.
Der nach oben gedeckelte Preis wird Dir in der oben stehenden Animation erklärt. Das Modell ist fair und wird von immer mehr Anbietern, aber bisher insbesondere von O2 verfolgt.
Die Installation des Surf-Sticks geht einfach und schnell von der Hand, wenn Du Windows (Windows XP, Windows 2000, Windows Vista) oder Mac OS X (Mac ab OS 10.4) benutzt. Du kannst den Stick ohne technische Vorkenntnisse gut in Betrieb nehmen. Folge dafür den folgenden Hinweisen:
- SIM Karte freischalten und in Surf-Stick einlegen
- Surf-Stick an USB-Schnittstelle anschließen – Installation startet vollautomatisch
- Internet-Verbindung kann hergestellt werden.
Die Internet-Verbindung erfolgt über Mobilfunk mit einer Geschwindigkeit von bis zu 3,6 Mbit/s. Das entspricht einer nicht gerade allzu schnellen DSL-Verbindung. Zur Wiedergabe von YouTube-Videos sollte es aber reichen.
0WePad – Kein iPad aus Deutschland
Einen geschickten PR-Feldzug haben die Fachleute des Berliner Software-Entwicklers neofonie die Tage gemacht. Sie haben Tage vor dem Launch des iPads von Apple eine Gruppe auf Facebook zu ihrem Produkt gegründet. Wenige Tage nach der offiziellen Präsentation des iPad haben sie ihren WePad vorgestellt. Dummerweise lief auf dem als offenes System angepriesenem Gerät Windows. Die Oberfläche war nur ein Fake. Es lief ein Video in Endlosschleife. Bei der Wiedergabe produzierte Windows eine Fehlermeldung, die alle anwesenden Journalisten deutlich sehen konnten. Aus dem PR-Traumstart wurde ein PR-Gau.
Obwohl das wePad nicht mit dem iPad verglichen werden soll, setzt das iPad die Maßstäbe im neu entstehenden Tablet-Markt. Bei den technischen Spezifikationen muss sich das WePad nicht verstecken – im Gegenteil. Es kann gegenüber dem iPad überall punkten, ausser bei der für ein mobiles Gerät so wichtigen Messgröße der Akkulaufzeit. Für das WePad ist sie mit 6 Stunden angegeben, das iPad soll 10 Stunden ohne Anschluss ans Stromnetz schaffen. Ob es in der Realität dafür wirklich reicht, wird sich zeigen.
Die wahre Größe so eines Gerätes liegt aber in der Bedienbarkeit der Software. Das Apple hier Maßstäbe setzt, steht außer Frage. Die WePad GmbH muss erst noch beweisen, dass sie benutzerfreundliche Software für mobile Endgeräte schreiben kann.
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