WePad – Kein iPad aus Deutschland

Einen geschickten PR-Feldzug haben die Fachleute des Berliner Software-Entwicklers neofonie die Tage gemacht. Sie haben Tage vor dem Launch des iPads von Apple eine Gruppe auf Facebook zu ihrem Produkt gegründet. Wenige Tage nach der offiziellen Präsentation des iPad haben sie ihren WePad vorgestellt. Dummerweise lief auf dem als offenes System angepriesenem Gerät Windows. Die Oberfläche war nur ein Fake. Es lief ein Video in Endlosschleife. Bei der Wiedergabe produzierte Windows eine Fehlermeldung, die alle anwesenden Journalisten deutlich sehen konnten. Aus dem PR-Traumstart wurde ein PR-Gau.

Obwohl das wePad nicht mit dem iPad verglichen werden soll, setzt das iPad die Maßstäbe im neu entstehenden Tablet-Markt. Bei den technischen Spezifikationen muss sich das WePad nicht verstecken – im Gegenteil. Es kann gegenüber dem iPad überall punkten, ausser bei der für ein mobiles Gerät so wichtigen Messgröße der Akkulaufzeit. Für das WePad ist sie mit 6 Stunden angegeben, das iPad soll 10 Stunden ohne Anschluss ans Stromnetz schaffen. Ob es in der Realität dafür wirklich reicht, wird sich zeigen.

Die wahre Größe so eines Gerätes liegt aber in der Bedienbarkeit der Software. Das Apple hier Maßstäbe setzt, steht außer Frage. Die WePad GmbH muss erst noch beweisen, dass sie benutzerfreundliche Software für mobile Endgeräte schreiben kann.

Tags: , ,

Ich liebe alle Formen von Gadgets. Bei Tablets bin ich bei Android hängengeblieben, finde aber auch das klassische iPad sehr gelungen. Das iPad mini dagegen ist mir zu klein. Ich setze eher auf größere Formate im Bereich 10 Zoll.

Kommentar schreiben





Bei uns findest du Testberichte und Vergleiche für Gadgets aus den Bereichen Smartphones, Tablets und Internetradios. Die Autoren von Portable Player blicken gerne auch über den Tellerrand hinaus und gucken sich Gadgets in verwandten Bereichen an. Wir schreiben gerne mal etwas über DAB+ und Internetradio, ebenso wie über Multi-Room-Systeme.