Nokia N8 soll mit Social Networks punkten

Nokia, zuletzt auf dem Markt der Mobiltelefone etwas ins Hintertreffen geraten, möchte im Herbst 2010 wieder alles richtig machen. Mit dem N8 will das finnische Unternehmen dank des neuen Symbian^3 Betriebssystems und der Unterstützung von Social Networks wie Facebook und Twitter wieder zur Konkurrenz aufschließen. Aber nicht nur die Software des Handys wurde verbessert, denn auch unter der Haube hat sich einiges getan.

Ansprechende Hardware

Nokia verpackt das Innenleben des N8 in einem stoßsicheren Aluminiumgehäuse. Das misst etwa 113,5 * 59 * 12,9 Millimeter (Höhe * Breite * Tiefe) und bringt 135 Gramm auf die Waage. Im Inneren des Handys arbeitet ein mit 680 Megahertz getakteter ARM11-Prozessor vor sich hin, der während seiner Tätigkeit auf 256 Megabyte RAM zurückgreifen kann. Als permanenten Datenspeicher stellt Nokia ihrem neuen Smartphone 16 Gigabyte Flash-Speicher zur Seite, der wie gewohnt per microSD-Karte erweitert werden kann.

Die Frontseite des Geräts gibt sich bescheiden, denn bis auf den Touchscreen gibt es dort nur einen Menüknopf zu sehen. Der Bildschirm misst 3,5 Zoll in der Diagonalen und stellt seine Inhalte auf einem OLED-Display in einer Auflösung von 640 * 360 Pixeln dar. An den Seiten befinden sich die üblichen Anschlüsse: ein USB-2.0-Port, ein 3,5 Millimeter Steckplatz für Kopfhörer und ein HDMI-Anschluss. Dank der ausladenden Größe des Touchscreens ist auch der Empfang von Internet-TV auf dem N8 keine Qual mehr.

Sneak Preview des N8

Zeitgemäße Software

Die Generalüberholung von Nokias etwas in die Jahre gekommenen Symbian Betriebssystems war dringend nötig. Mit Symbian^3 hat Nokia endlich ein vollständig auf Touchscreens optimiertes OS im Angebot, das keine Rücksicht auf die Bedienung durch Tastenhandys mehr nehmen muss. Besonders punkten möchte man außerdem durch die direkte Anbindung an Social Networks. Das bedeutet, dass man beispielsweise die Statusupdates seine Freunde und Bekannte bei Facebook oder auch Twitter direkt im Adressbuch einsehen kann. Wenn der Kontakt eine neue Nachricht bei einem dieser sozialen Netzwerke hinterlässt, wird das automatisch im Adressbuch vermerkt, sodass man über die Tätigkeiten anderer Personen stets informiert ist. Im Umkehrschluss kann man natürlich auch selbst Nachrichten auf den bekannten Social Networks hinterlassen, ohne extra an einen PC gehen zu müssen.

N8 in Tests

Tests zu Nokias neuem Smartphone wird es aller Voraussicht nach im Spätsommer oder Herbst geben, wenn das N8 erhältlich sein wird. Über den Preis des Mobiltelefons, das in fünf verschiedenen Farben erhältlich sein wird, ist noch nichts bekannt – zwischen 400 und 500 Euro klingt jedoch realistisch, wobei der Preis mit einem gleichzeitig abgeschlossenen Vertrag wahrscheinlich, wie üblich, deutlich darunter liegen dürfte.

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