Motorola Flipout – Quadratisch, praktisch, gut

Motorola bringt mit dem neuen Flipout ein sehr ausgefallenes Designhandy auf den Markt, das mithilfe von Motoblur für einen einfachen Zugang zu Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken. Der Erscheinungsdatum ist für das 2. Quartal 2010 anberaumt.

Quadratisches Design

Das Flipout besteht aus zwei aufeinanderliegenden Quadraten mit abgerundeten Ecken, die in der unteren rechten Ecke miteinander verbunden sind. Schiebt man das Display im Quadrat auf, bekommt man die darunterliegende Plattform mit der etwas deformierten, aber vollständigen Tastatur zu sehen.

Steuerung per Button oder Touchscreen

Die Bewegungssteuerung wurde per kleinem Navigationspad neben der QWERTZ-Tastatur realisiert. Komfortabler lässt sich das Android-Handy allerdings über den eingebauten Touchscreen mit Multitouch steuern. Für ein schnelles Erreichen der wichtigsten Funktionen sorgen außerdem die Lautstärke-Buttons an der Oberseite und der Power-Button an der rechten Seite des Gehäuses, an der sich auch die 3,5cm-Klinkenbuchse für handelsübliche Kopfhörer befindet, sowie drei berührungsempfindliche Schaltflächen an der Unterseite des Displays. Der Menübutton bietet schnellen Zugriff auf die Einstellungen und Optionen, der Homebutton sorgt für die schnelle Rückkehr zum Homescreen und der Backbutton sorgt für den Schritt zurück.

Soziale Netze mit Motoblur

Motoblur, welches ebenfalls auf dem Motorola Flipout zu finden ist, bietet ein Widget, das Statusnachrichten, Tweets und gepostete Fotos der verbundenen sozialen Netzwerke miteinander vereint, sodass ein einzelner Eingang entsteht, der das „Absurfen“ der vielen Social Communitys und Blogs überflüssig macht. Die Meldungen der Communitys lassen sich jedoch auch geordnet nach dem jeweiligen Netzwerk oder Kontakt anzeigen.

Surfen im Internet

Der integrierte schnelle Browser von Googles Betriebssystem Android 2.1 „Eclair“ und die UMTS–Verbindung mit HSPA bzw. GPRS mit Edge sorgt für das schnelle Laden von Inhalten auf dem Quadband-Handy. Der Browser soll, trotz des Betriebssystems, das dies nicht tut, sogar Flash unterstützen.

Kamera und Navigation

Das Motorola Flipout verfügt über eine 3-Megapixel-Kamera mit Videofunktion und Digitalzoom, die allerdings nicht über Autofokus verfügt. Die Navigation erfolgt mithilfe von Google Maps, dem eingebauten GPS (aGPS-Standard) und dem eKompass, der dem Gerät mitteilt, wie es gerade gehalten wird, um die korrekte Richtung auf der Navigationskarte anzuzeigen.

Neben den oben erwähnten Verbindungsstandards für das mobile Internet verfügt das Motorola Flipout auch über USB2.0, Bluetooth und WLAN. Erweitern lässt sich der 512 Megabyte große Hauptspeicher mit der mitgelieferten microSD-Karte mit 2 Gigabyte bzw. mit einer optionalen SD Karte im Mikroformat mit bis zu 32 Gigabyte.

Verkaufsstart für das Motorola Flipout

Der genaue Verkaufsstart ist, genau wie der Preis, derzeit noch offen, wird aber wahrscheinlich noch im 2. Quartal 2010, also diesen Monat erfolgen.

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Ich liebe alle Formen von Gadgets. Bei Tablets bin ich bei Android hängengeblieben, finde aber auch das klassische iPad sehr gelungen. Das iPad mini dagegen ist mir zu klein. Ich setze eher auf größere Formate im Bereich 10 Zoll.

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  1. Hannes #

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieses Smartphone vor allem bei der jüngeren Generation und weiblichen Käufern sehr gut ankommen wird! Die bunten Designs sind eher nichts für Männer und auch die extravagante Art des Aufschiebens scheint eher nett fürs Auge zu sein als praktisch. Ich als Mann warte lieber auf das Droid X oder Milestone 2.

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