Samsung Galaxy S i9000 im Test

Samsung Galaxy S i9000 mit Android OS Mit dem Galaxy S i9000 schickt Samsung ein neues Spitzengerät in das Rennen um die vordersten Plätze unter den Smartphones. Verkaufsstart des Touchscreen-Handys war Ende Juni 2010. Über den Ladentisch geht es derzeit zu einem Preis von etwa 450 Euro und ist damit deutlich günstiger als beispielsweise das iPhone 4 von Apple. In puncto technische Daten kann das Gerät sich durchaus sehen lassen. Ob das neue Flaggschiff des südkoreanischen Technikherstellers die hohen Erwartungen erfüllen kann, erfahren Sie in unserem Test.

Großes Display

Auffälligstes Merkmal des Galaxy S i9000 ist das vier Zoll große Display, das Konkurrenten wie das iPhone oder das hauseigene S8500 Wave beinahe klein wirken lässt. Während die ungewöhnliche Größe sicher nicht jedermanns Sache ist, weiß das Display dank der verwendeten AMOLED-Technik mit einer gestochen scharfen Darstellung zu überzeugen. Selbst kleinste Schrift, wie man sie beispielsweise beim Surfen im Netz findet, wird klar dargestellt und bleibt lesbar. Auch in Sachen Leuchtkraft und Farbdarstellung zeigt sich, dass Samsung mit dem Einsatz der AMOLED-Technik die richtige Entscheidung getroffen hat.

Die Steuerung des Samsung Galaxy S i9000 funktioniert über den multitouchfähigen, kapazitiven Touchscreen problemlos. Interessant ist dabei die Eingabe von Texten gelöst. Wie gewohnt ist es möglich, die Wörter über eine virtuelle QWERTZ-Tastatur einzugeben. Neu hingegen ist die sogenannte „Swype-Technik“. Dabei wird der Finger auf der Tastatur von Buchstabe zu Buchstabe gezogen und die Software erkennt anschließend, welches Wort eingegeben werden sollte. Bei nicht eindeutigen Eingaben wird dann eine Liste an möglichen Wörtern zur manuellen Auswahl bereitgestellt. Swypen verspricht schneller zu sein als das herkömmliche Tippen und funktioniert mit etwas Übung erstaunlich gut.

Galaxy S kommt mit Android

Bei der Größe des Displays stellt sich natürlich die Frage nach der Multimedia-Tauglichkeit des Smartphones und auch hier kann das Galaxy S i9000 punkten. Im Mediaplayer können problemlos Audiodateien in den verschiedensten Formaten abgespielt werden. Das Gleiche gilt für Videos, bei denen die abspielbaren Formate auf 3GP, DivX, H.263, H.264 und MPG4 beschränkt sind. Die wiedergegebenen Inhalte können sowohl von der Speicherkarte abgespielt oder via Internet auf das Smartphone gestreamt werden.
Das in Bezug auf multimediale Dienste gut ausgestattete Gerät dürfte sich zukünftig dank Software von Drittherstellern noch weiter verbessern. Die Ausstattung mit dem Google-Betriebssystem Android macht die Installation von Zusatzsoftware problemlos möglich.

S i9000 ist ein Internet-Alleskönner

Wie bei neueren Smartphones üblich, präsentiert sich auch das Galaxy S i9000 als Internet-Alleskönner. Über HSDPA oder WLAN kann man unterwegs die neusten E-Mails checken oder einfach nur im Netz surfen. Einzig beim Betrachten von Flashinhalten auf Webseiten stößt der Nutzer an die Grenzen des Geräts. Neben den oben genannten Verbindungsmöglichkeiten verfügt das S i9000 über einen Bluetooth-Adapter.

Samsung Handy mit eingebauter Kamera

Im letzten Teil des Reviews soll die Kameratauglichkeit des Samsung-Handys unter die Lupe genommen werden. Das Galaxy S i9000 verspricht mit der eingebauten 5 Megapixel-Kamera nicht nur die Aufnahme von scharfen Bildern, sondern auch von Videos in HD Qualität. Technisch stellt das auch kein Problem dar, doch im Test zeigen sich die für Handys typischen Mängel. Stimmt die Beleuchtung nicht, kann es auch mit dem Galaxy S i9000 zu verwackelten und verrauschten Bildern kommen. Da Samsung den Einbau eines Blitzes versäumt hat, kann man das Smartphone in der Dämmerung und bei Nacht kaum als ernsthaften Kameraersatz nutzen. Etwas besser fällt die Videofunktion aus. Dank einstellbarer Auflösung entscheidet der Nutzer, ob er platzsparend oder hochauflösend filmen will. Das Ergebnis kann sich in jedem Fall sehen lassen. Selbst bei der höchsten Auflösung von 720p liefert die Kamera mit 30 Bildern in der Sekunde flüssige Videos. Die Länge der Filme ist dabei vom freien Speicher abhängig.

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Ich liebe alle Formen von Gadgets. Bei Tablets bin ich bei Android hängengeblieben, finde aber auch das klassische iPad sehr gelungen. Das iPad mini dagegen ist mir zu klein. Ich setze eher auf größere Formate im Bereich 10 Zoll.

2 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Sorry, aber was ist das denn für ein Test? Hier werden nur Fakten genannt und nicht bewertet. Dass es keine Testbilder von der Kamera gibt, spricht für mich dafür, dass das Gerät zum Test überhaupt nicht vorlag. Sonst wäre auch sicher aufgefallen, wie billig sich das Plastik von dem Gerät anfüllt und damit das haptische Erlebnis eher bescheiden ist.

  2. Den Test hat ein freier Redakteur geschrieben. Ich hatte das Gerät leider nicht vorliegen, um die Arbeit zu verifizieren. Danke für die Ergänzung zum Gehäuse!

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