Android

I’m watch – Android-Armbanduhr

imwatch - Uhr mit Android Gestern brachte mir der Postbote eine kleine Sendung aus Italien. Im Briefumschlag befand sich eine kleine, quadratische Box mit der Aufschrift i´m WATCH &#8482. Inhalt der weißen Box war eine Uhr, eine Armbanduhr, wie der Name schon andeutet. Der Clou an der Uhr und warum sie in die Gattung Gadgets fällt, ist, daß die Uhr eigentlich ein Mini-Computer ist, auf dem Android läuft. Es handelt sich nachvollziehbarerweise um eine sehr stark angepasste Android-Version.

i´m watch ist schnell eingerichtet

Für die Inbetriebnahme gibt es einen Einrichtungsassisstenten, der einen schnell zum Ziel führt. In wenigen Schritten sind Sprache, Uhrzeit und auf Wunsch die Sensoren (Beschleunigungsmesser, Magnetometer) eingerichtet. Das Display der Uhr dient als Touch-Interface. An der rechten Seite gibt es einen kleinen Knopf, der als Zurücktaste dient. Als weiteres Steuerungselement sollte an der 95 Gramm schweren Uhr noch das eingebaute Mikrofon genannt werden. Geladen wird die i´m WATCH &#8482 über das mitgelieferte USB-Ladekabel. Der Anschluss erfolgt über Klinke. Das Kabel dient neben der Ladevorrichtung dazu, Dateien auf das Gerät zu übertragen. Das i´m Droid genannte Betriebssystem kann über spezielle Update-Dateien, die i´m S.p.A. über die Webseite zur Verfügung stellt, aktualisiert werden. Ein Update geht nicht so schnell wie auf meinem Nexus S, hält sich vom Aufwand her aber noch in Maßen.

Uhr ist updatebar

Ich habe meine Android-Uhr heute auf den neuesten Stand gebracht, kann aber nicht wirklich den Unterschied zur vorherigen Version erkennen. Das Unternehmen, was derzeit auf der CES in Las Vegas ausstellt, hat anlässlich der dortigen Präsentation ein Update herausgebracht. Dieses wird bei mir als Firmware-Version 2.0.0_release angezeigt. Der Kernel läuft in der Version 2.6.35.7. Der Uhr stehen neben 128 MB flüchtigem Speicher noch 4 GB Flash-Speicher zur Verfügung, die mangels Steckplatz nicht erweitert werden können. Speichern lassen sich Fotos, Adressen, Musikdateien und andere Inhalte. Die Synchronisierung von etwas über 1000 Adressen funktionierte reibungslos. Nur ein wenig Geduld für die Übertragung muss man mitbringen. Speicher, Prozessor (CPU: IMX233) und Akku sind in einem 10mm hohen Gehäuse untergebracht. An das Handgelenk wird die Uhr mit einem Plastikarmband festgemacht. Das in der Diagonale 1,54” messende Display bringt eine Auflösung von 240 Pixel mit, was einer Pixeldichte von 220ppi entspricht. Kleine Schrift ist darauf gut lesbar, wenn man über Adleraugen verfügt. Die Elemente in den Menüs sind gut platziert. Selbst beim Wählen über das Mini-Display habe ich mich nicht (oft) vertippt.

Stromversorgung und Akku

Die folgenden Werte gibt der Hersteller an. Die Zeiten kommen auch ungefähr hin.

  • Aufladen über den USB-Anschluss am Computer bzw. über das Netzteil
  • Standby-Zeit ohne Bluetooth&#8482-Verbindung: bis zu 48 Stunden
  • Standby-Zeit mit Bluetooth&#8482-Verbindung: bis zu 24 Stunden
  • Sprechzeit mit Freisprecheinrichtung: bis zu 3 Stunden
  • Autonomie für andere Anwendungen: bis zu 5 Stunden

Kein Spaß mit/ohne Bluetooth

Im watch am Ladekabel Viele i’m Watch-Funktionen erfordern eine Internetverbindung über Bluetooth&#8482-Tethering, was ja mittlerweile alle modernen Geräte an Bord haben. Mit meinem Windows 8-Testgerät, dem Nokia Lumnia 920, konnte ich leider keine erfolgreiche Verbindung herstellen. Mit meinem Google Nexus S ist die Verbindung hakelig. Nach dem Start der Uhr lassen sich die beiden Geräte koppeln, aber die Verbindung bricht recht schnell wieder ab, wenn die Entfernung mehr als einen Meter beträgt. Das wäre ok, wenn der Bluetooth-Stack auf der i´m watch stabil laufen würde, aber nach einigen Verbindungsversuchen, muss ich die Uhr neustarten, damit die Bluetooth-Einstellungen überhaupt wieder funktionieren. Das gesamte System fängt dann an zu hängen. Ausserdem hat es mein Nexus S (das von Samsung) auch schon in Mitleidenschaft gezogen. Die Option „Nachrichten“ wird zwischen den Geräten nicht unterstützt. Das erklärt vielleicht, warum alle Cloud-Dienste nicht funktionieren. Das Bluetooth&#8482-Tethering in meinem Smartphone war nicht aktiviert. Jetzt muss ich aber feststellen, dass meine gestern sehr aufwändig durchgeführte Registrierung heute nichts mehr nützt, weil das Registierungsprozedere wohl umgestellt wurde. Sehr ärgerlich! Mein neu erstellter Login funktioniert nicht. Noch ärgerlicher! Den Teil mit den Cloud-Diensten kann ich daher leider nicht testen.

Bleibt noch zu sagen, dass es die iamwatch-Serie in vielen verschiedenen Farben und Lokalisierungen gibt. Nicht nur der Name erinnert an Produkte aus Cupertino, sondern auch die Verpackung. Und das Produkt selbst? Nun ja, da gibt es noch einiges zu lernen. Was hälst du von einer Armbanduhr, die sich mit deinem Smartphone verbindet?

i'm Watch

gesponserter Artikel

0

Neues Tablet zu Weihnachten – was nun?

Google Nexus 7 Tablet

Google Nexus 7

Du hast zu Weihnachten ein neues Tablet geschenkt bekommen und weißt noch nicht so recht, was du damit anfangen sollst? Wir bieten dir einen besonderen Weihnachtsservice! Hinterlasse einen Kommentar, was dich allgemein interessiert und wir geben dir eine Empfehlung, wie sich dein Tablet dafür einsetzen lässt.

Es spielt keine Rolle, ob du ein iPad oder eine Android-Tablet, wie das abgebildete Nexus 7, geschenkt bekommen hast. Wir finden für alle Geräte die passende Verwendung.

Ein Beispiel: Ich interessiere mich für Medien. Ich gucke gerne zeitversetzt Sendungen und höre unterwegs viele Audio-Angebote. Unser Tipp wäre die Tablet-Version von podcast.de zu besuchen. Dort gibt es Millionen herunterladbarer Audios und Videos, die sich ohne Software-Installation direkt im Browser deines Tablets nutzen lassen.

0

HTC one X plus – Das mit dem Sound

Inhalt „sponsored by HTC Europe

HTC One X plus Ich weiß ja immer noch nicht mehr Miquel Flowers ist, aber das Video suggeriert mir, dass es sich um einen angesagten DJ handelt. Das HTC one X plus oder in der Firmensprache als HTC One X+ gekennzeichnet, ist ein Smartphone mit Beats Audio Integration. Der Sound soll dadurch spektakulär sein. Bisher war der Kauf von Beats Audio durch HTC vor allem dadurch gekennzeichnet, dass HTC die Kopfhörer von Beats Audio den Smartphones beigelegt hat. Dieses Smartphone beschreibt HTC wie folgt:

Unser führendes Android-Handy ist jetzt noch besser dank der kraftvollen Spitzenpower eines rasend schnellen 1,7 GHz-Quadcore-Prozessors mit 27 % schnellerer Performance. Im HTC One X+ wurden zahlreiche Wünsche unserer Kunden kompromisslos umgesetzt. So bietet es unsere bislang längste Akkulaufzeit – bis zu 37 % länger – bei ausdauernder Leistung, bis zu 6 Stunden längerer Gesprächszeit und 32 oder 64 GB internem Speicher.

Zum Kauf des Gerätes gibt es für 2 Jahre 25 GB Speicherplatz bei Dropbox dazu. Mit HTC Watch 2.0 lassen sich HD-Inhalte auf andere Geräte, die das unterstützen, z.B. Fernseher, streamen.

Bis zu einem Test, der anderweitiges belegt, sieht das Gerät gut aus und macht wahrscheinlich auch einen ordentlichen Sound.

0

Lingo Ivy ermöglicht den DAB+ Empfang mit iOS und Android Geräten

Das Lingo Ivy ist in fünf verschiedenen Farben erhältlich.

Mit dem Lingo Ivy gelingt der Empfang von Digitalradio mit iOS und Android Geräten über Bluetooth.

Das digitale Radio DAB+ zeigt seine Stärken vor allem im mobilen Bereich. Auf über der Hälfte Deutschlands kann der neue Standard schon empfangen werden. Viele mobile Empfangsgeräte stehen bereit, mit dem zahlreiche zusätzliche Sender empfangen werden können. Jedoch ist es oftmals unbequem, ein zusätzliches Gerät mit sich herumzutragen, um Radio zu hören. Damit Digitalradio auch mit iOS- und Android Geräten bequem empfangen werden kann gibt ein kleines Bluetooth Gadget von Lingo: Ivy. Damit ist der Empfang von UKW, DAB und DAB+ problemlos möglich. Eine passende App für die Smartphones wird gratis mitgeliefert.

Audio via Bluetooth an Anlagen übertragen

Das Lingo Ivy wiegt gerade einmal 32 Gramm und kann bequem in die eigene Hosentasche gesteckt werden. Verbunden mit dem Smartphone und der passenden App kann der Empfang von Digitalradio ermöglicht werden. Dazu werden auch Diashows oder zusätzliche Textinformationen der Sender über die integrierte App wiedergegeben. Doch abseits des Digitalradio-Empfangs beherrscht das kleine Gadget noch erheblich mehr. Es kann zum Beispiel zum drahtlosen Übertragen von Audioinhalten an die eigene Stereo-Anlage genutzt werden. Dazu muss das Lingo Ivy mit dem Klingenstecker einfach an die heimische Stereoanlage angeschlossen werden. Über das Smartphone kann dann eine Internetradio-Station oder ein paar Mp3-Dateien wiedergegeben werden, die via Bluetooth direkt in der heimischen Anlage landen. Das gleiche Verfahren kann auch im Auto genutzt werden, um zum Beispiel die Lieblingssongs im Auto zu hören.

Viele verschiedene Farben sind verfügbar

Die Reichweite des kleinen Bluetooth-Gadgets beträgt 10 Meter. Es setzt auf den Bluetooth-Standard 2.1. Über die App ist jederzeit der Abruf der Batteriestatistik möglich. Die Laufzeit im DAB-Betrieb beträgt laut Hersteller drei Stunden. Bei der Wiedergabe von Mp3-Dateien soll das Gerät ganze 6,5 Stunden durchhalten. Das Lingo Ivy ist in fünf verschiedenen Farben erhältlich und damit nicht nur ein reines Funktions-, sondern auch ein Stück Lifestyle-Gadget. Besonders freuen dürften sich über dieses Gerät Radiofans, die gern Digitalradio mit dem eigenen Smartphone hören wollen. Das Lingo Ivy ist derzeit lediglich über die Internetseite des Herstellers zu einem Preis von 89,90 Euro verfügbar.

0

Joyn: Schritt für Schritt – Start bei den Mobilfunkanbietern

Joyn soll der Nachfolger der SMS werden.

Mit Joyn startet im August der von den Mobilfunkanbietern gewählte SMS Nachfolger. Er soll Diensten wie WhatsApp Konkurrenz machen.

Ein neues Nachrichtensystem soll die SMS in der Smartphone Generation ablösen: Mit Joyn versuchen die Mobilfunkanbieter Messengern wie WhatsApp, Yuilop oder Kik Konkurrenz zu machen. Das System bietet ein umfangreiches Arsenal von Funktionen vom Versand von Dateien bis hin zur Videotelefonie. Das Projekt Joyn soll Ende August bei Vodafone starten. Die Telekom und O2 wollen die Funktionen erst später auf den Markt bringen. Der Anbieter EPlus hält sich beim Start von Joyn derzeit noch zurück.

Nachrüstung von Joyn per App oder Firmware Update

Das Nachrichtensystem soll bei Vodafone zunächst für Android verfügbar gemacht werden. Die App für das System soll beim Start für Kunden herunterladbar sein. Auch ein Einspielen via Firmware Update wird bei einigen Modellen durchgeführt. Nach dem Plan des Unternehmens sollen neue unterstützte Smartphones ab Werk mit der neuen Software ausgeliefert werden. Der Anbieter Telekom will wohl noch den Start von Windows Phone 8 abwarten. Der Provider plant die Einführung von Joyn für iOS, Android und Windows Phone im Oktober. Noch länger will O2 mit dem Start werden. Erst 2013 wird Joyn bei der Telefonica Tochter eingeführt.

Tarife: SMS- oder Datenoption für die Nutzung notwendig

Der Unterschied zwischen den mobilen Messengern und dem Konzept von Joyn: Die Möglichkeiten des Dienstes hängen vom jeweiligen Tarif ab. Bei der Telekom können Nachrichten untereinander verschickt werden sofern eine SMS- oder Datenoption gebucht wurde. Für die Nutzung der Videotelefonie wird eine Sprachoption fällig. Sollte keine dieser Optionen gebucht worden sein fallen für Nachrichten die normalen SMS Preise an. Vodafone hingegen setzt für die Nutzung von Joyn lediglich eine SMS- oder Datenoption voraus. Noch kein konkretes Tarifmodell hat O2. Ob Joyn ein Erfolg wird hängt im Wesentlichen von einer geräteübergreifenden Verbreitung ab. Im Moment konzentrieren sich die Mobilfunkanbieter auf die Systeme iOS, Android und Windows Phone. WhatsApp, Kik oder KakaoTalk bieten aber zum Beispiel auch passende native Apps für BlackBerry und Symbian. Zudem sind derzeit die vielen Mobilfunkdiscounter noch nicht mit im Boot, was sich ebenfalls als Problem erweisen könnte.

0

Android: Ab sofort gibt es kein Flash mehr

Adobe hat den Flash Player für Android eingestellt.

Adobe hat das aus für den Flash Player angekündigt. Die Software ist aus dem Play Store verschwunden und kann nur noch manuell per APK installiert werden. – Quelle: Adobe

Das mobile Betriebssystem Android muss ab sofort auf einen wichtigen Teil seines Systems verzichten: Das Unternehmen Adobe liefert seit kurzer Zeit den Flash Player nicht mehr aus. Auch die generelle Entwicklung der mobilen Flash Version ist eingestellt worden. Das Unternehmen reagiert damit auf die zunehmende Verbreitung von Multimediainhalten, die via HTML 5, Java Script und CSS ausgespielt werden.

Flash wird noch eine Weile mit Updates versorgt

Nutzer, die Flash noch installiert haben sollen noch eine Weile Updates und Bugfixes erhalten. Irgendwann soll diese Entwicklung aber auch eingestellt werden. Adobe will jedoch weiterhin ein installierbare Version für Android über die eigene Webpräsenz als APK Datei verbreiten. Aus dem Google Play Store ist die Software längst verschwunden. Auch auf dem aktuellen Google Tablet Nexus 7 ist die Software nicht mehr installierbar. Bei einem Versuch, die Software herunterzuladen wird eine Fehlermeldung angezeigt. Zudem ist die Software auf dem Android Tablet sowie unter Android 4.1 Jelly Bean generell nicht vorinstalliert. Apple lehnte die Verbreitung von Flash über die eigenen Smartphones und Tablets generell ab. Das Unternehmen setzte von Anfang an auf den HTML 5 Standard und hat damit auch nicht unwesentlich zur jetzigen Entwicklung beigetragen.

Flash für den PC wird weiterentwickelt

Das Aus für die mobile Version bedeutet nicht, dass Flash generell den Internettod stirbt. Geht es nach Adobe, so soll die PC Version auch in den nächsten Jahren noch weiterentwickelt werden. Das Tool wird derzeit vor allem bei Videos, Onlinespielen und anderen Multimediainhalten eingesetzt. Es gilt als ressourcenhungrig. HTML 5 bringt vor allem den Vorteil mit, auf sämtlichen modernen Geräten zu funktionieren. Da der Standard aber noch nicht final beschlossen ist kann es unter Umständen zu Kompatibilitätsproblemen bei der Nutzung unterschiedlicher Geräte oder Browser kommen. Das hängt insbesondere mit den Codecs von Audio- und Videoinhalten im Internet zusammen. Derzeit unterstützen unterschiedliche Browser unterschiedliche Codecs. Eine volle Kompatiblität wird erst mit dem fertigen Internetstandard gegeben sein. Das Flash auf mobilen Endgeräten sich zurückzieht, könnte die Bedeutung von HTML 5 allerdings erheblich erhöhen.

0
Bei uns findest du Testberichte und Vergleiche für Gadgets aus den Bereichen Smartphones, Tablets und Internetradios. Die Autoren von Portable Player blicken gerne auch über den Tellerrand hinaus und gucken sich Gadgets in verwandten Bereichen an. Wir schreiben gerne mal etwas über DAB+ und Internetradio, ebenso wie über Multi-Room-Systeme.