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Sony S2 – Klappbarer Tablet von Sony

Nach dem Sony S1 hat der japanische Elektronikkonzern einen weiteren Tablet-PC vorgestellt – das Sony S2. Ob beide Geräte, die vermutlich im Herbst 2011 auf dem deutschen Markt kommen, auch unter diesen Bezeichnungen verkauft werden, ist noch unklar. Klar ist indes schon, das es sich bei dem S2 um das weltweit erste Tablet-PC handelt, das zusammenklappbar ist. Möglich macht das ein zweigeteiltes Display.

Für mobile Unterhaltung mit zwei Displays

Beide Displays haben eine Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll, es handelt sich dabei um zwei Touchscreens mit einer jeweiligen Auflösung von 1024 x 480 Pixeln. Laut Sony soll sich das S2, durch diese bis dato einzigartige Technik bei Tablets, vor allem als mobile Spielekonsole eignen. Ähnlich wie beim Nintendo DS dient ein Display zur Anzeige, während das untere Touchscreen als Controller dient. Das S2 wird vermutlich mit einer Sony Playstation Zertifizierung ausgestattet, so dass man mit dem Tablet-PC auch Spiele der Playstation nutzen kann. Und noch aus einem anderen Grund macht ein zweigeteiltes Display durchaus Sinn. Anwender, die viel schreiben, können das untere Display bequem als Tastatur nutzen.

Sony S2 mit leistungsstarker Ausstattung

Unter der Haube des Sony S2 wird ein leistungsstarker Nvidia Tegra 2-Prozessor eingesetzt, der für eine ruckelfreie Nutzung sorgen soll. Über die Kapazität des Arbeitsspeichers hat das japanische Unternehmen bisher keine Angaben gemacht. Bekannt ist hingegen, dass das Tablet mit der neustem Android 3.0 Honeycomb Betriebssystem ausgestattet wird und Zugang zum Android-Market hat. Des Weiteren wird Sony Nutzer des S2 auch einen Zugang zu Sonys hauseigenen Musik- und Videoplattform Qriocity bieten.

Dank des integrierten WLAN und UMTS kann das Sony S2 mit dem Internet verbunden werden, es unterstützt zudem DNLA.

 

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Toshiba Thrive – Griffiger Tablet-PC mit austauschbarem Akku

Tablet Toshiba ThriveLetztes Jahr kündigte Toshiba an, auch einen Tablet-PC auf den Markt bringen zu wollen. Nun steht die Markteinführung kurz bevor: Das „Toshiba Thrive“ soll ab 13. Juni vorbestellt werden können, mit der Auslieferung der ersten Geräte ist dann ab Mitte Juli zu rechnen. Hier die wichtigsten Features:

Prozessor/Ram/Speicher

Das Toshiba Thrive ist mit einem Dualcore-Prozessor ausgestattet, dem Tegra 2 von Nvidia. In Verbindung mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher ermöglicht dies ein flottes, komfortables Arbeiten. Beim internen Speicher hat man die Wahl zwischen acht, sechzehn oder zweiunddreißig Gigabyte.

Display

Der Touchscreen hat einen Durchmesse von 10,1 Zoll und bietet eine Auflösung von 1280 x 800 Pixel. Der „Landscape-Modus“, also das Schwenken des Bildes beim Schwenken des Displays, kann auf Knopfdruck unterbunden werden, die Wiedergabe von Videos erfolgt mit einer Auflösung von bis zu 720 Pixel.

Kamera

Auch Toshiba setzt auf das bewährte Konzept mit zwei Kameras, von denen sich eine an der Vorder- und eine an der Rückseite des Gehäuses befindet. Die Kameras ermöglichen Aufnahmen mit zwei beziehungsweise fünf Megapixel, was für den Alltagsgebrauch als durchaus ausreichend sein dürfte.

Betriebssystem

Das Toshiba Thrive wird mit Android 3.1, also der aktuellsten Version, ausgeliefert. Das Betriebssystem wurde geringfügig adaptiert, um dem User den von Toshiba gewohnten Komfort zu gewährleisten. Daher sind QuickOffice, LogMeIn und ein Tool zur Optimierung der Auflösung und der Helligkeit vorinstalliert.

Anschlüsse

Die Art und Anzahl der gewählten Anschlüsse sind eine der großen Stärken dieses Tablets. Das Toshiba Thrive ist mit 2 USB-Anschlüssen, einem Micro-USB-Anschluss und einem HDMI-Port ausgestattet, und auch ein SD-Kartenleser findet an dem Gehäuse noch Platz.

Akku/Cover

Das Toshiba Thrive besitzt einen austauschbaren Akku, und das gummierte Cover an der Rückseite kann getauscht werden, wodurch eine optische Individualisierung möglich ist. Ein Ersatzakku kostet übrigens 90 Dollar, die Europreise stehen noch nicht fest.

Internetzugang

Das Toshiba Thrive ist sowohl mit einem W-Lan-Modul als auch mit Bluetooth ausgestattet.

Preis des Toshiba Thrive

Dieser Tablet wird – je nach Speicherkapazität – zwischen 429 und 579 Dollar kosten. Die Preise für den Euroraum sind noch nicht fixiert, sollten jedoch spätestens ab 13. Juni feststehen.

Fazit zum neuen Tablet von Toshiba

Das Toshiba Thrive besticht nicht zuletzt durch die Möglichkeit den Akku zu tauschen, den flotten Prozessor und die zahlreichen Anschlüsse. Abhängig vom Endpreis kann man also durchaus von einem echten iPad-Konkurrenten sprechen.

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MSI WindPad 100A – Tablet mit angepasstem Android-OS

Tablet MSI WindPad100Es gibt kaum einen Hersteller, der kein Tablet im Angebot hat. MSI glänzte allerdings lange Zeit mit Zurückhaltung in diesem Segment um dann mit dem Windpad 100W auf Basis von Intels Netbook-CPU Atom ein eher unbeliebtes Gerät zu produzieren.

Technische Daten des Winoad-Tablets

Das Windpad 100A soll nun alles besser machen – und die technischen Daten sprechen schon einmal für sich. Auf der CeBit in Hannover konnten interessierte Besucher bereits einen genaueren Blick auf das Gerät werfen. Das Display des Tablets ist mit 10 Zoll verhältnismäßig groß, die Auflösung von 1024×600 Bildpunkten ist allerdings eher durchschnittlich. Als Prozessor hat sich MSI für Nvidias momentan sehr populären Tegra 2 entschieden. Dieser Doppelkernprozessor vereint zwei ARM Cortex A9 Kerne mit einer schnellen Grafikeinheit bei einem Gigahertz Taktfrequenz. Die integrierte Grafik ist dabei nicht nur in der Lage, HD-Videos mit bis zu 1080p Auflösung flüssig wiederzugeben sondern beschleunigt auch Flashinhalte und sorgt für beeindruckende 3D-Spielereien. Um die flinken Bilder auch außerhalb des kapazitiven Touchdisplays bewundern zu können, verbaut MSI eine HDMI-Schnittstelle. Für die Kommunikation mit der Außenwelt steht weiterhin WLAN, GPS und optional auch UMTS zur Verfügung.

Android 3.0 – speziell auf Tablets angepasst

Eine Besonderheit des Windpad 100A ist das Betriebssystem. Erste Modelle, wie sie auf der CES Anfang 2011 präsentiert wurden, nutzen noch Android 2.3. Auf der CeBit wurde das Windpad 100A erstmals mit seinem finalen Betriebssystem gezeigt, zum Einsatz kommt Android 3.0, Codename Honeycomb. Dieses System wurde speziell für den Einsatz in Tablet-PCs überarbeitet. So nutzt Honeycomb nicht nur Mehrkernprozessoren effektiv aus, die Bedienoberfläche wurde auch den Gegebenheiten der größeren Tablet-Displays angepasst. Weiterhin gönnt Google Android 3.0 einen überarbeiteten Marktplatz, der für deutlich mehr Übersicht bei der App-Suche sorgen soll. Beeindruckend ist auch der Youtube-Vorschaubildschirm in Form einer gewölbten Kinoleinwand. Dank des schnellen Prozessors geht die Bedienung dabei flüssig von der Hand.

Fazit zum Winpad 100A

Mit dem Windpad 100A hat MSI ein interessantes Tablet in der Hinterhand. Dank schnellem Doppelkernprozessor, viel Grafikleistung und sinnvoller Schnittstellenauswahl geht die Bedienung flüssig von der Hand. Android 3.0 sorgt dabei für spürbar mehr Bedienkomfort als die ursprünglich für Smartphones konzipierten 2.x-Androidversionen. Je nach verlangtem Preis kann sich das Windpad 100A durchaus als Konkurrenz zu Apples iPad2 erweisen.

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Samsung Galaxy Tab 2 – Bestens ausgestattetes Nachfolgemodell

Tablet Samsung Galaxy Tab 2Nach dem großen Erfolg von Samsungs ersten Tablet-PC, dem Samsung Galaxy Tab, war es nur eine Frage der Zeit, bis der koreanische Hersteller ein Nachfolgemodell vorstellen wird. Und auch wenn wir im Jahr Zwei nach Beginn der Tablet-Schwemme das Zeitalter der Tablet-Nachfolger mit dem Galaxy Tab 2 und dem iPad 2 erleben werden – Samsung versteht es durchaus, gute Vorgängerprodukte sinnvoll zu verbessern.

Leuchtendes Super-AMOLED-Display

Auch wenn die technischen Daten noch der Gerüchteküche entstammen, scheint es ausgemachte Sache zu sein, dass Samsung das Display des Galaxy Tab noch weiter verbessern wird. Konnte der Bildschirm des ersten Galaxy Tab noch nicht ganz mit der Brillianz eines iPad mithalten, wird beim Samsung Galaxy Tab 2 höchstwahrscheinlich die Super-AMOLED-Technik zum Einsatz kommen. Mit dieser Bildschirmtechnik sind nicht nur klare Farben und satte Kontraste möglich sondern auch beeindruckende Auflösungen. Von gigantischen 2048×1200 Pixeln munkelt die Gerüchteküche, mehr als die doppelte Pixelzahl eines iPad. Trotz der faszinierenden Auflösung möchte Samsung die Displaygröße auch beim Galaxy Tab 2 weiterhin mit 7 Zoll auf ein handliches Westentaschenformat begrenzen.

Prozessorleistung satt

Um die beim ersten Galaxy Tab noch sporadisch auftretenden Ruckler bei der Bedienung zu vermeiden, setzt Samsung beim Galaxy Tab 2 auf einen schnellen Doppelkernprozessor. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Samsung Nvidias potenten Tegra 2 einsetzen wird. Dabei handelt es sich um einen mit 1 GHz sehr flott getakteten Doppelkern-Prozessor mit integrierter Geforce-Grafikeinheit. Die Leistung des ersten Galaxy Tab dürfte damit problemlos verdoppelt werden können. Mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher wird das Tablet auch mit vielen gleichzeitig geöffneten Apps ohne Verzögerungen weiterarbeiten können. Keine Kompromisse wird Samsung auch bei der weiteren Speicherbestückung eingehen: 64 Gigabyte Flashspeicher stehen für Daten und Anwendungen zu Verfügung.

Moderner Androide in Tablet-Form

Als Betriebssystem kommt wahrscheinlich Googles speziell für Tablets optimiertes Android in der Version 3.0 zum Einsatz. Im Gegensatz zu den älteren Android-Versionen trägt „Honeycomb“, so der Codename, keine Smartphone-Altlasten mehr mit sich herum, die Bedienung wird deutlich angenehmer von der Hand gehen. Große Icons, eine auf die größere Anzeigefläche eines Tablets optimierte Bedienoberfläche und ein rundum-erneuerter Appstore sollen Android 3.0 gegenüber Apples iOS in Führung bringen.

Fazit zum Galaxy Tab 2

Bisher scheint es so, als wenn Samsung mit dem Galaxy Tab 2 die Erfolgsgeschichte des ersten Galaxy Tab sogar übertreffen könnte. Leistungsfähige Hardware, ein überzeugendes Display und endlich auch ein für Tablets optimiertes Android-Betriebssystem dürfte die Konkurrenz mit dem Apfel nachdenklich machen.

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The Toshiba Tablet – Neues Tablet mit Android OS 3.0

The Toshiba TabletTablets sind nach wie vor auf dem Aufmarsch. Seit Apple 2010 das iPad vorgestellt hat, ist der Markt nahezu mit Tablets vollgepumpt worden. Darunter waren natürlich nicht nur erstklassige Geräte. Ob das neue Toshiba Tablet zu den kommenden Hochkarätern zählt, werden wie in diesem Bericht näher erläutern.

Was ist überhaupt ein Tablet?

Für all diejenigen, welche sich unter einem Tablet erst einmal nichts vorstellen können, sei gesagt, ein Tablet ist im Prinzip ein vergrößertes Smartphone und etwas kleiner als ein Laptop. Leistungstechnisch gliedert es sich zwischen beide Systeme. Die Besonderheit eines Tablets liegt darin, dass die Steuerung mit Gesten und die Eingabe über die Hand geschieht. Ein Tablet-PC verfügt über keine Tastatur, dafür aber über einen berührungsempfindlichen Bildschirm, der Befehl entgegennimmt.

Ausstattung des Toshiba Tablets

Das Toshiba Tablet besitzt einen 10,1 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln. Als Prozessor dient ein Tegra 2 von Nvidia mit zwei Kernen. Neben einer sehr guten Arbeitsgeschwindigkeit dürfte das Toshiba Tablet dadurch auch für anspruchsvolle 3D-Games herhalten können. Als Betriebssystem kommt das neue Android 3.0 zum Einsatz, welches speziell für Tablets entwickelt wurde.

Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen zählen eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und ein HDMI-Anschluss. Damit ist das Gerät auch für HD-Videowiedergabe gerüstet. Zudem ist auf der Vorderseite eine zusätzliche Kamera mit 2 Megapixeln verbaut. Somit lässt sich das Toshiba Tablet auch für Videotelefonie nutzen.

Neben dem HDMI-Anschluss gibt es darüber hinaus einen USB-, Mini-USB und einen 3,5-Millimeter-Klinkenstecker-Anschluss. Desweiteren ist ein SD-Kartenslot im Tablet verbaut.

Fazit zum neuen Android-Gerät

Mit dem Tablet-optimierten Betriebssystem Android 3.0 Honeycomb ist eine echte iPad-Alternative zu erwarten. Außerdem sind die technischen Eindrücke bisher äußerst beeindruckend. Vor allem der Dual-Core-Prozessor des Toshiba Tablets in Zusammenarbeit mit Android 3.0 dürfte für Aufsehen sorgen.
Als Erscheinungstermin ist Frühling 2011 angegeben. Der Preis steht noch offen.

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LG Optimus 3D – Das erste 3D-fähige Handy

Smartphone LG Optimus 3DDer koreanische Hersteller LG hat Mitte Februar das erste 3D-Smartphone auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt. Das tragbare Telefon hat die Bezeichnung LG P920 OPTIMUS 3D. Das Besondere an dem Smartphone ist, dass die 3D-Inhalte ohne spezielle 3D-Brille wiedergegeben werden können. Mittels der eingebauten Dual-Kamera lassen sich sogar 3D-Bilder oder -Videos selbst erzeugen. Dabei wird der 3D-Effekt durch überlappende Bilder erzeugt.

Technische Details des Optimus 3D

LG hält sich mit weiteren technischen Details sehr bedeckt. Das LG Optimus 3D wird über einen HDMI- und DLNA-Anschluss verfügen. Somit lassen sich Videos in HD-Qualität am TV-Gerät anschauen.

Das Display, dass 3D-Effekte ohne entsprechende Brille realisiert, hat eine Bildschirmdiagonale von 10,9 cm. Damit ist es in etwa so groß wie das aktuelle HTC Desire HD oder das Samsung Galaxy S. Es ist ein LCD-Display im Handy verbaut.

Als Herz des 3D-Smartphone schlägt ein OMAP4 Dual-Core-Prozessor. Damit sollte das LG P920 OPTIMUS 3D zu den derzeit stärksten und schnellsten Smartphones zählen. Was genau die CPU leistet, muss die Praxis zeigen.

Veröffentlichung zurzeit noch unklar

Wann genau das Optimus 3D auf den Markt kommen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Auch werden keine Angaben zur verwendeten Smartphone-Plattform oder Software seitens LG gemacht. Vermutlich wird das LG mit dem Google-Betriebssystem Android ausgestattet sein, so wie die anderen Optimus-Handys.

Das Mobiltelefon verfügt über 8 GB Speicher und 4 Gb LP DDR2 RAM. Es ist damit sehr üppig ausgestattet. Der Akku sollte mit seinen 1.500 mAh-Akku einige Stunden durchhalten, aber das wird die Praxis zeigen.

Fazit zum LG Handy

Die Spezifikationen des LG Optimus 3D hören sich sehr vielversprechend an. Wenn der 3D-Effekt tatsächlich den hohen Erwartungen gerecht werden kann, hat LG einen echten Smartphone-Überflieger im Programm. Der Dual-Core-Prozessor sollte des Weiteren für genügend Rechenpower im koreanischen Handy sorgen.

Nachtrag 11. Juli 2011: Der Netzbetreiber O2 hat das Optimus 3D in seine Produktpalette aufgenommen. Das Android-Smartphone mit dem 3D Bildschirm kann bei O2 ohne Vertrag für 530 Euro und damit 70 Euro unter der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers erworben werden.

Nachtrag 20. Juli 2011: Der Mobilfunktbetreiber mobilcom bietet das LG Smartphone jetzt ebenfalls mit einem Handyvertrag an.

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