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Ausprobiert: Das Microsoft Surface Pro

Microsoft Surface Pro - Tablet mit Touchscreen Das Hybrid-Gerät Microsoft Surface Pro ist derzeit eines der am heißesten erwarteten Releases im Bereich des Tablet- und PC Marktes. Noch ist das Gerät nur in den USA zu haben, wo die Rezensionen eher gemischt ausfallen. In Deutschland konnte das Surface Pro lediglich auf einzelnen Messen und Veranstaltungen von Microsoft getestet werden. Der erste Eindruck ist durchaus positiv. Der Hybrid ist leistungsfähiger als das Surface RT und ermöglicht es auch, alle älteren Windows-Anwendungen ohne Modern UI auszuführen.

Schwerer aber mobil immer noch gut einsetzbar

Das Surface Pro ist vor allem wegen der leistungsfähigeren Hardware etwas dicker als die meisten RT-Tablets. Auch das Gewicht ist erheblich höher als bei der Konkurrenz von iPad und Co. Mit knapp einem Kilo ist es sogar ein Schwergewicht im Bereich der Tablet-Welt. Dafür können sich die Spezifikationen sehen lassen. In dem Gerät steckt ein Intel-Core i5-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,7 Gigahertz. Außerdem sind 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 Gigabyte interner Speicher enthalten. Damit anspruchsvolle Spiele auf dem Surface Pro laufen, hat Microsoft eine Intel HD 4000 Grafikkarte in dem Gerät verbaut. Enthalten ist auch eine Kamera, die allerdings eher für Videotelefonie als weniger für das Schießen von Fotos oder Drehen von Videos geeignet ist. Mit 1080p Auflösungen und satten Farben ist das Display dafür definitiv ein Hingucker. Auf dem Tablet läuft die volle Version von Windows 8 sodass auch alle x86 Anwendungen genutzt werden können. 

Typecover: Richtige Tastatur ist besser

Die Handlichkeit eines Tablets ist beim Surface Pro nicht ganz gegeben. Nutzer die jedoch das Gerät vorwiegend zum Arbeiten und weniger für Multimedia-Anwendungen nutzen wollen finden mit dem Hybrid ein sehr gutes Gerät. Abzuraten ist von der Nutzung des Typecovers für den produktiven Einsatz. Das normale Ansteckcover mit einer Laptoptastatur ist wesentlich besser um lange Texte mit dem Gerät zu schreiben. Ebenso nicht so positiv fällt die Touchscreen-Bedienung von Desktop-Anwendungen auf. Dadurch dass die Anwendungen für den Einsatz mit der Maus konzipiert sind, sollte hier auch eine für die Bedienung angeschlossen werden. Wer ein Tablet zum Arbeiten sucht und gleichzeitig mobil gut unterwegs sein will, der kann beim Surface Pro zugreifen. Wann das Gerät in Deutschland veröffentlicht wird ist noch nicht klar.

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Ausprobiert: So gut ist das Sony Xperia Tablet Z

Sony Xperia Tablet Z

Das Sony Xperia Tablet Z auf der CeBIT 2013.

Es soll Sony endlich ein festes Standbein im Tablet-Markt ermöglichen: Das Sony Xperia Tablet Z. Das Gerät ist mit leistungsfähiger Hardware ausgestattet und bietet mit Android 4.1 eine aktuelle Version des mobilen Google Betriebssystem. Im Sony Xperia Tablet Z steckt ein Quad-Core Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,5 Gigahertz. Weiterhin ist eine Adreno 320 GPU enthalten, die nötige Power für Spiele mitbringen soll. Das Gerät kann mit 16 oder 32 Gigabyte Speicher geliefert werden und lässt sich zudem bequem via MicroSD Karte im Speicher aufrüsten. Der Akku soll eine Kapazität von 6000 mAh mitbringen.

Hochwertiges Display mit knackigen Farben

Das Gerät fühlt sich hochwertig an. Es ist etwas dicker und die Ecken sind nicht abgerundet wie das zum Beispiel beim iPad der Fall ist. Dennoch liegt es gut in der Hand. Auffallend ist das hochwertige 1080p-Display, welches satte Farben und eine knackige Schärfe mitbringt. Die leistungsfähige Hardware macht es möglich, dass Android 4.1 flüssig ohne Ruckler auf dem Tablet genutzt werden kann. Kurz nach dem Release soll es auch ein Update auf Android 4.2 geben. Vorinstalliert sind die Apps für die Sony-Dienste sowie einige Highlights aus dem Play-Store. Die Nutzung des Gerätes macht Spaß. Das Display reagiert sehr schnell und Apps starten in sehr guter Geschwindigkeit. Mit 500 Gramm ist es allerdings deutlich schwerer als das iPad. Das Design des Tablets ist schlicht und dadurch aber auch sehr schön. Es enthält dabei lediglich Tasten für die Lautstärkeregelung sowie einen Ein-/Ausschalter.

Gerät kommt im zweiten Quartal auf den Markt

Das Sony Xperia Tablet Z kommt sowohl in einer LTE- als auch in einer reinen WLAN Variante auf den Markt. Die WLAN Variante soll 499 Euro kosten, während für die LTE Version 639 Euro fällig werden. Das Gerät ist auf den ersten Blick empfehlenswert. Es wirkt besser verarbeitet als die Android-Konkurrenz und setzt somit Akzente neben den zahlreichen günstigen Tablets. Sony hat hier gute Arbeit geleistet und tut gut daran, mit dem Release nicht zu lange zu warten.

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Neues Tablet zu Weihnachten – was nun?

Google Nexus 7 Tablet

Google Nexus 7

Du hast zu Weihnachten ein neues Tablet geschenkt bekommen und weißt noch nicht so recht, was du damit anfangen sollst? Wir bieten dir einen besonderen Weihnachtsservice! Hinterlasse einen Kommentar, was dich allgemein interessiert und wir geben dir eine Empfehlung, wie sich dein Tablet dafür einsetzen lässt.

Es spielt keine Rolle, ob du ein iPad oder eine Android-Tablet, wie das abgebildete Nexus 7, geschenkt bekommen hast. Wir finden für alle Geräte die passende Verwendung.

Ein Beispiel: Ich interessiere mich für Medien. Ich gucke gerne zeitversetzt Sendungen und höre unterwegs viele Audio-Angebote. Unser Tipp wäre die Tablet-Version von podcast.de zu besuchen. Dort gibt es Millionen herunterladbarer Audios und Videos, die sich ohne Software-Installation direkt im Browser deines Tablets nutzen lassen.

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Android: Ab sofort gibt es kein Flash mehr

Adobe hat den Flash Player für Android eingestellt.

Adobe hat das aus für den Flash Player angekündigt. Die Software ist aus dem Play Store verschwunden und kann nur noch manuell per APK installiert werden. – Quelle: Adobe

Das mobile Betriebssystem Android muss ab sofort auf einen wichtigen Teil seines Systems verzichten: Das Unternehmen Adobe liefert seit kurzer Zeit den Flash Player nicht mehr aus. Auch die generelle Entwicklung der mobilen Flash Version ist eingestellt worden. Das Unternehmen reagiert damit auf die zunehmende Verbreitung von Multimediainhalten, die via HTML 5, Java Script und CSS ausgespielt werden.

Flash wird noch eine Weile mit Updates versorgt

Nutzer, die Flash noch installiert haben sollen noch eine Weile Updates und Bugfixes erhalten. Irgendwann soll diese Entwicklung aber auch eingestellt werden. Adobe will jedoch weiterhin ein installierbare Version für Android über die eigene Webpräsenz als APK Datei verbreiten. Aus dem Google Play Store ist die Software längst verschwunden. Auch auf dem aktuellen Google Tablet Nexus 7 ist die Software nicht mehr installierbar. Bei einem Versuch, die Software herunterzuladen wird eine Fehlermeldung angezeigt. Zudem ist die Software auf dem Android Tablet sowie unter Android 4.1 Jelly Bean generell nicht vorinstalliert. Apple lehnte die Verbreitung von Flash über die eigenen Smartphones und Tablets generell ab. Das Unternehmen setzte von Anfang an auf den HTML 5 Standard und hat damit auch nicht unwesentlich zur jetzigen Entwicklung beigetragen.

Flash für den PC wird weiterentwickelt

Das Aus für die mobile Version bedeutet nicht, dass Flash generell den Internettod stirbt. Geht es nach Adobe, so soll die PC Version auch in den nächsten Jahren noch weiterentwickelt werden. Das Tool wird derzeit vor allem bei Videos, Onlinespielen und anderen Multimediainhalten eingesetzt. Es gilt als ressourcenhungrig. HTML 5 bringt vor allem den Vorteil mit, auf sämtlichen modernen Geräten zu funktionieren. Da der Standard aber noch nicht final beschlossen ist kann es unter Umständen zu Kompatibilitätsproblemen bei der Nutzung unterschiedlicher Geräte oder Browser kommen. Das hängt insbesondere mit den Codecs von Audio- und Videoinhalten im Internet zusammen. Derzeit unterstützen unterschiedliche Browser unterschiedliche Codecs. Eine volle Kompatiblität wird erst mit dem fertigen Internetstandard gegeben sein. Das Flash auf mobilen Endgeräten sich zurückzieht, könnte die Bedeutung von HTML 5 allerdings erheblich erhöhen.

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Samsung veröffentlicht überarbeitetes Galaxy Note 10.1 im Herbst

Samsung Galaxy Note 10.1

Wird voraussichtlich im August vorgestellt: Das Samsung Galaxy Note 10.1 - Quelle: The Brave Post

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona stellte Samsung das Galaxy Note 10.1 vor und erntete damit ein gemischtes Echo. Im Gegensatz zur kleineren Smartphone Variante schaffte das Galaxy Note 10.1 keinen wirklichen Mehrwert zu anderen Tablets und wurde deswegen von der Presse größtenteils verissen. Verschiedene Quellen berichten jetzt, das Samsung am 15. August wohl eine überarbeitete Variante des Galaxy Note 10.1 vorstellen will. Einige technische Spezifikationen und Unboxing Fotos dazu sind auch bereits im Internet aufgetaucht.

Galaxy Note 10.1 arbeitet mit dem gleichen Prozessor wie das Galaxy SIII

Laut den geleakten Daten wird das überarbeitete Samsung Galaxy Note 10.1 einen Quad Core Prozessor mit 1,4 Gigahertz haben. Es soll sich um den Exynos 4412 Prozessor handeln, der auch bereits im Galaxy SIII verwendet wird. Mit großzügigen 2 Gigabyte Arbeitsspeicher soll zudem das flotte Arbeitstempo des Gerätes gewährleistet sein. Für Bilder, Videos und Apps sind in dem Gerät 16 Gigabyte interner Speicher enthalten, die bei Bedarf per Micro SD Karte aufgerüstet werden können. Das Tablet bringt zudem eine verbesserte 5 Megapixel Rückkamera sowie eine 1,9 Megapixel Frontkamera mit.

Tablet lässt sich mit Smartphones koppeln

Ein Verfahren, das bereits vom BlackBerry Playbook bekannt ist findet auch seine Anwendung beim Samsung Galaxy Note 10.1: Das Gerät lässt sich mit einem Smartphone koppeln. Dadurch können Telefonate über den Lautsprecher des Galaxy Note 10.1 geführt werden. Zudem können Nachrichten empfangen und gesendet werden. Wie bei der Smartphone Variante des Gerätes kann für Eingaben beim Samsung Galaxy Note 10.1 auch der S-Pen genutzt werden. Das ermöglicht zum Beispiel die Verwendung der eigenen Handschrift und die Erstellung von Zeichnungen. Die Galaxy Note Reihe ist ein Erfolg für Samsung. Noch nie hat es ein Unternehmen geschafft eine Lösung zwischen Smartphone und Tablet erfolgreich zu vermarkten und zu verkaufen. Im Herbst wird neben dem Erscheinen des Galaxy Note 10.1 auch noch mit dem Samsung Galaxy Note II gerechnet. Wann dieses Gerät vorgestellt wird ist derzeit noch unklar.

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Google Nexus 7: Das Tablet kommt im September nach Europa

Google Nexus 7 Tablet

Google Nexus 7

Es war eines der Highlights auf der Keynote der Entwicklerkonferenz Google I/O: Das Google Nexus 7. Damit wagt der Suchmaschinengigant die ersten Schritt im Bereich der Tablets und bietet ein High End Gerät zum günstigen Preis an. Das Nexus 7 wurde von Asus gefertigt und bringt auf einen NVidia Tegra 3 Chip mit Vierkernprozessor und zwölf Grafikprozessoren mit. Die Taktfrequenz der Prozessorkerne soll 1,3 Gigahertz betragen. Damit lassen sich auch aktuelle Spiele ruckelfrei auf dem Tablet zocken.

Zwei verschiedene Speichervarianten verfügbar

Das Nexus 7 wird es in zwei verschiedenen Versionen geben. Die zwei Varianten unterscheiden sich lediglich in der Speicherkapazität. Das eine wird acht und das andere 16 Gigabyte haben. Der Speicher ist nicht durch MicroSD oder eine SD Karte erweiterbar. Eine Kamera zum Fotografieren auf der Rückseite fehlt ebenfalls. Lediglich eine Kamera an der Frontseite für Videotelefonate ist vorhanden. Eine Variante mit Mobilfunkchip wird es von dem Gerät vorerst nicht geben. Lediglich per WLAN ist eine Verbindung möglich. Dateien, Fotos, Videos, Musik und Kontakte lassen sich jedoch auch ohne Internet über den integrierten NFC Chip austauschen. Die Funktion „Android Beam“ sorgt dafür, dass die Daten mit anderen Geräten ausgetauscht werden können.

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Bei uns findest du Testberichte und Vergleiche für Gadgets aus den Bereichen Smartphones, Tablets und Internetradios. Die Autoren von Portable Player blicken gerne auch über den Tellerrand hinaus und gucken sich Gadgets in verwandten Bereichen an. Wir schreiben gerne mal etwas über DAB+ und Internetradio, ebenso wie über Multi-Room-Systeme.