Android
Nexus Prime
Smartphones gelten derzeit als der letzte Schrei. Erst vor wenigen Tagen stellte Apple sein “neues” iPhone vor, traf mit dem iPhone 4S aufgrund geringer Veränderungen jedoch größtenteils auf negative Kritik. Dem Elektrokonzern Samsung kommt diese Ablehnung vieler Apple Fans nur allzu gelegen, da sich die beiden Großhändler in letzter Zeit eine wahre Patentschlacht vor diversen internationalen Gerichten geliefert haben.
Nun versucht der südkoreanische Handy-Riese mit dem bereits vor Monaten angekündigten Nexus Prime die Aufmerksamkeit sämtlicher Medien ganz auf sich zu ziehen: So verkündete der Konzern bereits eine enge Zusammenarbeit mit Google, augrund derer das Nexus Prime das erste Smartphone sein soll, welches mit einer kompletten Neuauflage in Sachen Bedienung ausgestattet werden könnte. “Ice Cream Sandwich” soll die Fusion zweier aktueller Betriebssysteme namens “Gingerbread” (entwickelt für Handys) und “Honeycomb” (entwickelt für Tablets) lauten.
Optisch gesehen soll das Nexus Prime auf jeden Fall mit einer leicht gebogenen Handy-Schale in Bananenform punkten. Ob sich der neue Smartphone-Stil durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.
In Bezug auf die Hardware gaben weder Samsung noch Google Details bekannt. Laut Werbetafeln soll das Nexus Prime in den Vereinigten Staaten allerdings rund 600$ kosten. Ein solcher Preis lässt zumindest auf einen Dual Core Prozessor und ein AMOLED Display hoffen. Zudem wird das Smartphone wohl mit dem neuen Funkempfang LTE ausgestattet werden und durch die NFC-Technologie (Near Field Communivation) auch zum Bezahlen als Geldbörse genutzt werden können.
Galaxy S2 LTE – High-End Smartphone mit Internetzugang der 4. Generation
Das Galaxy S2 soll als Nachfolger-Modell des allseits gelobten und millionenfach verkauften Galaxy SI900 für noch mehr Entertainment und Anwendungsmöglichkeiten sorgen. Mit der Super AMOLED Plus Technik und der Internetverbindung LTE hat Samsung auf jeden Fall Höchstleistungstechnik für sein neues Android-Flagschiff verwendet. Was sich der koreanische Elektroriese bei der Gestaltung der anderen Hardware-Komponenten des Alleskönners ausgedacht hat, offenbart der folgende Handy-Test.
Aussehen des S2
Optisch gesehen kann das S2 wirklich punkten: Der glänzende und kristallklare Bildschirm sowie der schwarze Klavierlack verleihen dem Galaxy S2 eine sehr edle Note. Auch die Ausmaße von 12,4 x 6,6 x 0,9 Zentimeter sind zu loben. Mit der Tiefe von nicht einmal einen Zentimeter stellt das Samsung Smartphone zudem das derzeit flachste Mobiltelefon dar! Und selbst das Gewicht von 116 Gramm bringt dem Smartphone etliche Pluspunkte ein.
Hardware des Super-Smartphones
Für viele Personen mag der Bildschirm eines der Hauptargumente für den Kauf, beziehungsweise Nichtkauf eines Smartphones sein. Der 4,3 Zoll große Touch-Screen dürfte mit seinen Auflösungswerten von 800 x 400 Pixel und dem Farbspektrum von 16 Millionen Farben selbst den schärfsten Kritiker in Sachen Handy-Displays überzeugen. Und nicht nur die Betrachtung, sondern auch die Bedienung des Touch-Screens ist zu loben: Scrollen, Wischen, Zweifinger-Zoom, Wechsel zwischen Hoch- und Querformat; alles klappt wunderbar und zeitnah. Für die flotten Reaktionszeiten ist natürlich auch der Prozessor des Handys verantwortlich: 2 x 1,2 GHz darf der Benutzer des Dual-Core Prozessors beanspruchen.
Im Vergleich zum S1 hat Samsung außerdem an der Kamera geschraubt: Mit einer Auflösung von 8 Megapixel und etlichen Zusatzfunktionen wie LED-Blitzlicht, Geo-Tagging, Digitalzoom und und und kann das S2 die gängige Digitalkamera allemal ersetzen!
Flott im Netz mit LTE
Ebenfalls mit an Bord sind ein eigenständiger HTML-Browser und die Verbindungsmöglichkeit mit LTE Netzen, also die Nutzung der 4G Technik. So darf mit dem Smartphone neben den Standard-Netzen wie EDGE, UMTS und W-LAN auch die neueste Highspeed-Verbindung namens HSPDA Plus genutzt werden. Rein rechnerisch ergeben sich für den Besitzer maximale Downloadraten von bis zu 21 Mbit/s erreichen. Der Praxistest legt jedoch im Durchschnitt Werte von höchstens 3 Mbit/s offen – Immer noch ein Spitzenwert! So sind Internetseiten in rund ein bis zwei Sekunden komplett aufgebaut.
Sony Ericsson Xperia Arc S – Das neue Sony Flaggschiff
Das Sony Ericsson Xperia Arc S ist mit seinem pfeilschnellen 1,4 GHz Turbo Prozessor das Schnellste Modell aus der Xperia Baureihe. Auch sonst ist es mit so ziemlich allem ausgestattet, was einem das Smartphone-Herz höher schlagen lässt.
Schlankes Design, breites Leistungsspektrum
Nun ist ja Geschmack eine Sache, über die man bekanntlich streiten kann. Es wird aber beim neuen Sony Android Modell kaum jemanden geben, der das Design des Arc S ernsthaft als misslungen bezeichnen würde. Es kommt mit seinem 4,2 Zoll Reality Display mit einer Tiefe von 8,7 mm sehr schlank und elegant daher. Die Auflösung des Touchscreens beträgt 854 x 480 Pixel.
Der bereits erwähnte Turbo Prozessor lässt in Sachen Tempo nichts anbrennen. Egal, ob es um Downloads, um Online Spiele oder ums Fotografieren geht, das Wunderwerk geht jedes Tempo mit. Das Thema Internetausflüge wird beim Arc S über den Netzstandard HSPA oder über WLAN erledigt. Die Darstellung auf dem Reality Display ist einfach umwerfend. Dabei steht Reality für noch besseren Kontrast, lebendigere Farben, für eine glasklare und messerscharfe Bildwiedergabe und für eine reduzierte Lichtreflektion, die das Betrachten von Bildern auch im Freien zu einem perfekten Erlebnis werden lässt.
3-Bilder sind möglich
In Sachen Bilder kann das Sony Gerät mit der „ Sweep Panorama“ Funktion sogar 3D Bilder schießen, die man sich dank des mitgelieferten HDMI Kabels auch gleich am Fernseher anschauen kann. Auch ansonsten weiß die 8,1 Megapixel Kamera, die HD Videoaufnahmen möglich macht, voll zu überzeugen.
Vorbei auch die Zeiten, in denen Fotos wegen mangelnder Lichtverhältnisse regelrecht danebengingen. Mit dem „xmor R™ for mobile CMOS-Sensor“ macht das Sony Ericsson auch dann noch super belichtete Fotos, wenn andere schon längst versagen. Auch aus diesem Grund wurde das Sony Arc S mit dem “European Camera Phone 2011-2012″ Award ausgezeichnet.
Funktionen, Funktionen, Funktionen
Natürlich verfügt das Arc S über einen GPS-Empfänger, ein UKW Radio, Bluetooth und ist speichertechnisch auf bis zu 32 GB aufrüstbar. Zum Lieferumfang dazu gehört eine 8 GB große Micro SD Speicherkarte. Üppig ausgestattet ist das Sony Modell auch mit einem 1.500 mAh Akku. Es wiegt gerade mal 117 Gramm und wird wohl ab dem 4. Quartal 2011 auch in Deutschland verfügbar sein.
Fazit zu Arc S
Sony Ericsson ist es mit dem Arc S gelungen, ein androides Smartphone auf den Markt zu bringen, dass in vielen Punkten, vor allem aber in punkto Schnelligkeit richtig was zu bieten hat.
Lenovo Thinkpad Tablet – Android-Tablet für den Business-Einsatz
Der legendäre Ruf der Thinkpad-Notebooks soll nun auch im Tablet-Markt für Furore sorgen. Der chinesische Notebook-Gigant Lenovo bringt ab Herbst 2011 erste Multimedia-Tablets unter dem Namen der Thinkpads auf den Markt. Bislang konzentrierte man sich bei Lenovo auf Convertibles, Notebooks mit drehbarem Display und einigen Tablet-Funktionen also und weitere Businessgeräte.
Konservatives Business-Tablet
Mit dem Lenovo Thinkpad Tablet erscheint nun ein fast schon zurückhaltend konservatives Android-Tablet. Das Thinkpad Tablet nutzt dabei mit Android 3.1 die speziell für Tablets optimierte “Honeycomb”-Version. Die technische Basis stellt ein Tegra2-Prozessor von Nvidia. Dieser Doppelkern-ARM taktet mit einem Gigahertz und unterstützt auch die Beschleunigung von Multimediainhalten und Flash. Sowohl HD-Filme als auch komplexe Flash-Animationen auf Webseiten sollten daher flüssig auf dem 10 Zoll großen Multitouchdisplay dargestellt werden können.
Bedienung per Stift und Finger
Die Bedienung erfolgt dabei kapazitiv, für die Eingabe muss der Bildschirm also nur sanft berührt und nicht gedrückt werden. Einzelne speziell angepasste Anwendungen sollen zudem eine Eingabe per Stift nutzen können – besonders interessant ist dieser Einsatzbereich natürlich für handschriftliche Notizen und Grafiken. Das Display nutzt dabei das eher ungewöhnliche 16:10-Format bei 1280 x 800 Pixeln Auflösung.
Businesseinsatz geplant
Im Gegensatz zum gleichzeitig erscheinenden IdeaPad K1, das auf fast der gleichen Hardware aufbaut, befinden sich auf dem Lenovo Thinkpad Tablet größtenteils Apps für den Produktiveinsatz und keine Spiele. Das Thinkpad Tablet richtet sich daher an Unternehmen und andere Businesskunden und nicht an den auf der Couch surfenden Privatnutzer. Diesen Punkt unterstreicht auch eine Sicherheitssoftware, die das Tablet im Falle eines Diebstahls über die Mobilfunkverbindung sperren können soll. Das Gewicht des Tablets soll 750 Gramm betragen, beachtlich schwer für ein 10-Zoll-Gerät. Der Akku soll laut Lenovo bis zu zehn Stunden durchhalten. Für Präsentationen lässt sich das Thinkpad Tablet mittels Mini-HDMI an Fernseher, Beamer oder Monitore anschließen.
Speicher ist erweiterbar
Der je nach Modell 16, 32 oder 64 Gigabyte große Datenspeicher lässt sich per SD-Speicherkarte um bis zu 32 Gigabyte problemlos erweitern. Auch ein USB-2.0-Port ist vorhanden, Android akzeptiert hier sowohl Eingabegeräte wie Tastaturen oder eine Maus als auch Speichersticks. In Zukunft soll auch weitere Peripherie per Update unterstützt werden. Eher ungewöhnlich und teilweise auch unpraktisch im Businessumfeld sind allerdings die beiden Kameras, eine an der Front und eine auf der Rückseite des Tablets. Bis zu fünf Megapixel können diese Kameras aufzeichnen – würden nicht viele Unternehmen den Einsatz von Digicams und Kamerahandys strikt untersagen.
HTC Sensation – Video zum Multimedia-Talent
Das neue HTC Sensation sieht richtig schick aus. HTC selbst spricht von Unterhaltung auf einem neuen Niveau. Das mag etwas übertrieben sein, aber das qHD-Display und die spezielle Hi-Fi-Audiotechnik gepaart mit der hauseigenen HTC Sense-Oberfläche verspricht ein Smartphone der Oberklasse.
Das Design mit dem leicht abgeflachten Display ist elegant, keine Frage. Das HTC Sensation hat aber auch seinen Preis. Schöne Bilder zum HTC Sensation gibt es direkt auf der HTC-Seite.
Sony S2 – Klappbarer Tablet von Sony
Nach dem Sony S1 hat der japanische Elektronikkonzern einen weiteren Tablet-PC vorgestellt – das Sony S2. Ob beide Geräte, die vermutlich im Herbst 2011 auf dem deutschen Markt kommen, auch unter diesen Bezeichnungen verkauft werden, ist noch unklar. Klar ist indes schon, das es sich bei dem S2 um das weltweit erste Tablet-PC handelt, das zusammenklappbar ist. Möglich macht das ein zweigeteiltes Display.
Für mobile Unterhaltung mit zwei Displays
Beide Displays haben eine Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll, es handelt sich dabei um zwei Touchscreens mit einer jeweiligen Auflösung von 1024 x 480 Pixeln. Laut Sony soll sich das S2, durch diese bis dato einzigartige Technik bei Tablets, vor allem als mobile Spielekonsole eignen. Ähnlich wie beim Nintendo DS dient ein Display zur Anzeige, während das untere Touchscreen als Controller dient. Das S2 wird vermutlich mit einer Sony Playstation Zertifizierung ausgestattet, so dass man mit dem Tablet-PC auch Spiele der Playstation nutzen kann. Und noch aus einem anderen Grund macht ein zweigeteiltes Display durchaus Sinn. Anwender, die viel schreiben, können das untere Display bequem als Tastatur nutzen.
Sony S2 mit leistungsstarker Ausstattung
Unter der Haube des Sony S2 wird ein leistungsstarker Nvidia Tegra 2-Prozessor eingesetzt, der für eine ruckelfreie Nutzung sorgen soll. Über die Kapazität des Arbeitsspeichers hat das japanische Unternehmen bisher keine Angaben gemacht. Bekannt ist hingegen, dass das Tablet mit der neustem Android 3.0 Honeycomb Betriebssystem ausgestattet wird und Zugang zum Android-Market hat. Des Weiteren wird Sony Nutzer des S2 auch einen Zugang zu Sonys hauseigenen Musik- und Videoplattform Qriocity bieten.
Dank des integrierten WLAN und UMTS kann das Sony S2 mit dem Internet verbunden werden, es unterstützt zudem DNLA.
