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Lenovo Ideapad K1 – Tablet mit Cloud-Anschluß

Lenovo - Ideapad K1 Apple machte es vor und kein anderer zog nach, so sah es lange Zeit auf dem Markt Tablet-PCs aus. Langsam aber kommt Bewegung in die Szene. Während HTC schon eigene Modelle veröffentlicht und Sony zumindest zwei Modelle angekündigt hat, hat nun auch Lenovo zwei Geräte offiziell vorgestellt. Mit dabei – das Lenovo Ideapad Tablet K1.

Die Ausstattung des K1

Ein starker NVIDIA Tegra 2 Dual-Core-Prozessore sorgt für eine reibungslose Nutzung und ein schnelles mobiles Surfvergnügen. In Verbindung mit dem 1 GB RAM Arbeitsspeicher eignet sich das Tablet auch für ein mobiles Spielevergnügen. Games können in Konsolen-Qualität gespielt werden – ruckelfrei und auch sehr ansehnlich.

Das 10,1 Zoll große Display hat eine nicht zu verachtende Auflösung von satten 1280 mal 800 Pixeln. Auch ansonsten hat Lenovo nicht an der Ausstattung seines Tablets gespart. Ein HDMI-Ausgang ermöglicht die Übertragung von Videos in HD-Qualität an externe Wiedergabegeräte. Neben USB-Anschlüssen ist auch ein Micro-SD-Cardreader integriert.

Android an Bord

Wie die meisten Konkurrenten des iPads von Apple setzt auch Lenovo auf das freie Betriebssystem Android von Google und ermöglicht seinen Kunden damit Zugriff auf den zurzeit am schnellsten wachsenden Software-Markt. Es befinden sich allerdings auch eine Vielzahl firmeneigene Apps mit an Bord. Ganze 40 Anwendungen, die einen Wert von knapp 35 Euro haben, sind bereits vorinstalliert. Der Nutzer des Android 3.1 Tablets hat zum Start Zugriff auf E-Book Reader, Office-Programmen und Spielen.

Ein Leichtgewicht

Ein zwei GB großer Speicher in der Cloud ermöglicht ein schnelles Arbeiten und Speichern in der Anwendung. Auf Eingaben über das Touchscreen reagiert Ideapad Tablet K1 schnell. Beim Starten fährt das Tablet ähnlich zügig hoch wie die Konkurrenz aus dem Hause Apple oder HTC.

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Lenovo Thinkpad Tablet – Android-Tablet für den Business-Einsatz

Tablet Lenovo Thinkpad x220tDer legendäre Ruf der Thinkpad-Notebooks soll nun auch im Tablet-Markt für Furore sorgen. Der chinesische Notebook-Gigant Lenovo bringt ab Herbst 2011 erste Multimedia-Tablets unter dem Namen der Thinkpads auf den Markt. Bislang konzentrierte man sich bei Lenovo auf Convertibles, Notebooks mit drehbarem Display und einigen Tablet-Funktionen also und weitere Businessgeräte.

Konservatives Business-Tablet

Mit dem Lenovo Thinkpad Tablet erscheint nun ein fast schon zurückhaltend konservatives Android-Tablet. Das Thinkpad Tablet nutzt dabei mit Android 3.1 die speziell für Tablets optimierte „Honeycomb“-Version. Die technische Basis stellt ein Tegra2-Prozessor von Nvidia. Dieser Doppelkern-ARM taktet mit einem Gigahertz und unterstützt auch die Beschleunigung von Multimediainhalten und Flash. Sowohl HD-Filme als auch komplexe Flash-Animationen auf Webseiten sollten daher flüssig auf dem 10 Zoll großen Multitouchdisplay dargestellt werden können.

Bedienung per Stift und Finger

Die Bedienung erfolgt dabei kapazitiv, für die Eingabe muss der Bildschirm also nur sanft berührt und nicht gedrückt werden. Einzelne speziell angepasste Anwendungen sollen zudem eine Eingabe per Stift nutzen können – besonders interessant ist dieser Einsatzbereich natürlich für handschriftliche Notizen und Grafiken. Das Display nutzt dabei das eher ungewöhnliche 16:10-Format bei 1280 x 800 Pixeln Auflösung.

Businesseinsatz geplant

Im Gegensatz zum gleichzeitig erscheinenden IdeaPad K1, das auf fast der gleichen Hardware aufbaut, befinden sich auf dem Lenovo Thinkpad Tablet größtenteils Apps für den Produktiveinsatz und keine Spiele. Das Thinkpad Tablet richtet sich daher an Unternehmen und andere Businesskunden und nicht an den auf der Couch surfenden Privatnutzer. Diesen Punkt unterstreicht auch eine Sicherheitssoftware, die das Tablet im Falle eines Diebstahls über die Mobilfunkverbindung sperren können soll. Das Gewicht des Tablets soll 750 Gramm betragen, beachtlich schwer für ein 10-Zoll-Gerät. Der Akku soll laut Lenovo bis zu zehn Stunden durchhalten. Für Präsentationen lässt sich das Thinkpad Tablet mittels Mini-HDMI an Fernseher, Beamer oder Monitore anschließen.

Speicher ist erweiterbar

Der je nach Modell 16, 32 oder 64 Gigabyte große Datenspeicher lässt sich per SD-Speicherkarte um bis zu 32 Gigabyte problemlos erweitern. Auch ein USB-2.0-Port ist vorhanden, Android akzeptiert hier sowohl Eingabegeräte wie Tastaturen oder eine Maus als auch Speichersticks. In Zukunft soll auch weitere Peripherie per Update unterstützt werden. Eher ungewöhnlich und teilweise auch unpraktisch im Businessumfeld sind allerdings die beiden Kameras, eine an der Front und eine auf der Rückseite des Tablets. Bis zu fünf Megapixel können diese Kameras aufzeichnen – würden nicht viele Unternehmen den Einsatz von Digicams und Kamerahandys strikt untersagen.

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Lenovo X220t – Convertible-PC

Tablet Lenovo Thinkpad X220tUnterwegs effektiv arbeiten – dafür benötigt man ein Notebook. Doch die modernen Tablet-PCs wirken ja durchaus verlockend, handlich und ohne Tastatur. Wer allerdings schon einmal versucht hat, mit einem Tablet ernsthaft zu arbeiten weiß, dass diese Geräte primär für die private Nutzung auf der Couch konzipiert wurden.

Mischung aus Tablet und Notebook: Convertible

Einen anderen Weg gehen Convertibles wie das Lenovo X220t. Der Monitor des leistungsstarken Notebooks lässt sich drehen und auf der Tastatur feststellen so dass sich das Gerät zu einem Tablet konvertieren lässt. Der Bildschirm ist dabei mit 12,5 Zoll für Tablet-Verhältnisse sehr groß, die Bedienung ist komfortabel kapazitiv ausgelegt. Dreht man das Display wieder in die Notebookposition, kommt die hochwertige Tastatur der Thinpad-Baureihe zum Vorschein. Auch ein Touchpad und der für Thinkpads typische Trackpoint-Knubbel dürfen nicht fehlen. Im Tablet-Modus übernimmt die Bildschirmtastatur von Microsofts Windows 7 die Funktion des Keyboards, bei einer Displaygröße von 12,5 Zoll lässt sich diese sogar vergleichbar gut bedienen.

Schnelles Innenleben

Bei der Wahl des Prozessors geht Lenovo beim X220t keine Kompromisse ein. Zum Einsatz kommen Intels Core-i-Prozessoren der aktuellen Baureihe mit dem Codenamen „Sandy Bridge“. Auf Wunsch verbaut Lenovo entweder den Doppelkern-Prozessor Core i3, die schnellere und per Hyperthreading auf vier virtuelle CPUs beschleunigte Version Core i5 oder sogar die Spitzenmodelle Core i7. Für die Grafik sorgt Intels überarbeitete HD-Grafikeinheit – damit sind neben flüssiger HD-Filmwiedergabe sogar einige Spiele möglich. Ein derart flottes Tablet findet sich eher selten und auch bei den Subnotebooks und Netbooks gibt es nur sehr wenige Modelle in der Größe des Lenovo X220t mit derart viel Rechenleistung.

Mobil, flexibel, teuer

Die handlichen Maße des Lenovo X220t sorgen natürlich für den Wunsch, mit dem Gerät regelmäßig mobil zu arbeiten. Eine robuste Bauweise mit (optionaler) SSD oder Festplatte mit Erschütterungssensor qualifiziert das X220t für den Outdooreinsatz. Und auch die Akkulaufzeit passt – mit dem optional erhältlichen Hochleistungsakku erreicht das Gerät eine maximale Laufzeit von 16 Stunden. Wenn die USB2.0-Anschlüsse nicht reichen existiert auch eine Version mit USB3.0. Alternativ können die Anschlüsse per Expresscard-Schacht erweitert werden. Einziger Wermutstropfen des überzeugend konzipierten Gerätes ist der Preis: Die Geräte sind ab 1779 Euro erhältlich – luxuriösere Ausstattungsvarianten mit Core i7, SSD und USB3.0 dürften den Preis problemlos verdoppeln.

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